Fragen und Antworten
Weitere Informationen zu Atemnot
Wie erkennen Sie, dass ihre Atemnot psychisch bedingt ist?
Wenn Sie „aus heiterem Himmel“ in Ruhe oder bei geringer körperlicher Belastung, z.B. beim Treppensteigen, keine Luft mehr bekommen und verstärkt husten müssen, kann die Verwirrung groß sein woher diese Probleme auf einmal kommen. Besonders wenn keine physische Erkrankung der Lungen festgestellt werden kann sind Betroffene oft ratlos wo die Ursachen für die plötzliche Atemnot liegen und was man dagegen tun kann. Dabei kann dies lediglich ein Symptom einer psychischen Belastung – wie z.B. Angststörungen oder dauerhaftem Stress – sein.
Was soll ich bei einer Atemnot tun?
Wer häufig Atemnot verspürt der kann schnell anfangen Angst vor der Kurzatmigkeit zu entwickeln. Die Angst vor der Atemnot verursacht dabei Panik in den Patienten vor dem nächsten Anfall, was die Atemnot dadurch nur noch verschlimmert. So entsteht eine Angst vor der Angst und die Ursachen für die Luftnot werden immer dramatischer. Die plötzlichen Anfälle können Panik bei den Betroffenen verursachen und Ziel der Behandlung ist es den Patienten Methoden beizubringen, mit denen Sie ihre Angst unter Kontrolle halten können.
Im Rahmen der Therapie soll dem Patienten die Angst genommen werden und die Ursachen für die Dyspnoe ermittelt werden um den Patienten dabei zu helfen aus dem Kreislauf zu entkommen.
Wie wird psychosomatische Atemnot behandelt?
Um psychosomatische Atemnot behandeln zu können, gibt es verschiedene Therapieansätze, die von Psychotherapien bis hin zu Entspannungsverfahren reichen. Bei einem Verdacht auf psychosomatisch bedingte Atemnot muss zuerst festgestellt werden, welche psychische Störung die Probleme auslöst.
Achtsamkeitsbasierte Therapien, tiefenpsychologisch fundierte Therapien und kognitive Verhaltenstherapien helfen vor allem Menschen mit Angststörungen und Depressionen. Auch Entspannungsverfahren wie Yoga oder Biofeedback sind für die Behandlung unterstützend.
Die Behandlung der psychosomatischen Ursachen einer Dyspnoe ist nicht einfach, da sich hinter den Symptomen psychische Belastungen verbergen. Diese zu ermitteln und erfolgreich zu therapieren ist für jede Person unterschiedlich und hängt immer mit den persönlichen Erlebnissen der Person sowie den individuellen Umständen des Patient zusammen. Um die psychisch bedingten Ursachen hinter den Atemnotproblemen zu ermitteln muss eine therapeutische Behandlung diese Faktoren mit berücksichtigen.
Was stimmt nicht mit meiner Lunge?
Erschwerte Atmung kann durch eine Vielzahl an körperlichen Krankheiten wie zum Beispiel COPD, Lungenembolie, Asthma, Allergien oder als Nebenwirkung von Medikamenten hervorgerufen werden. Wenn diese Symptome ohne körperliche Ursachen auftreten kann die Ursache in einer psychischen Erkrankung liegen.
Welche Psychischen Erkrankungen könnten meine Atemprobleme verursachen?
Atemnot, Luftknappheit und Kurzatmigkeit können Symptome verschiedener Erkrankungen sein. Zum Beispiel können diese Probleme das Resultat einer Angsterkrankung sein. In diesem Kontext tritt die Atemnot häufig in Situationen auf, welche in den Betroffenen Angst auslösen und zu Panikattacken führen können.
Stress ist ebenfalls ein weitverbreiteter Auslöser für physische Beschwerden wie Atemnot. Dieser Stress taucht entweder im Alltag in stressigen Situationen auf oder er staut sich über einen langen Zeitraum hinweg an. Hierbei versucht der Körper den aufgebauten Stress so loszuwerden und das äußert sich in Beschwerden wie Atemnot und Luftknappheit.
Auch traumatische Erlebnisse können die Ursache für körperliche Erkrankungen sein, wenn diese nicht richtig verarbeitet werden.
Wie sieht die Therapie bei Oberberg aus?
Die Behandlung der psychosomatischen Ursachen einer Dyspnoe ist nicht einfach, da sich hinter den Symptomen psychische Belastungen verbergen. Diese zu ermitteln und erfolgreich zu therapieren, ist für jede Person unterschiedlich und hängt immer mit den persönlichen Erlebnissen sowie den individuellen Umständen des Patienten zusammen. Um die psychisch bedingten Ursachen hinter den Atemnotproblemen zu ermitteln, muss eine therapeutische Behandlung diese Faktoren mitberücksichtigen.
Um psychosomatische Atemnot behandeln zu können muss zunächst geklärt werden was die Ursache für die Luftnot ist. Damit die psychotherapeutische Behandlung die Atembeschwerden beseitigen kann muss der Patient zusammen mit den Therapeuten die psychischen Ursachen konfrontieren.
Wenn Sie oder ihr beratender Arzt der Meinung sind, dass zur Linderung ihrer Atemprobleme eine psychotherapeutische Betreuung mithilfe von Ärzten und Therapeuten die richtige Wahl ist, erfahren Sie in den Oberberg Fachkliniken professionelle Unterstützung. Die Arbeit in den Oberberg Fachkliniken basiert auf einem ganzheitlichen und evidenzbasierten Therapieansatz. Hierbei wird das Leben, das Umfeld und die Krankheitshistorie jedes Menschen in der Therapie berücksichtigt.
Die Therapie in einer Oberberg Fachklinik verfolgt dabei drei Ziele: „Remission“ „Recovery“ „Resilienz“.
Bei Remission soll eine Reduzierung der Symptome erreicht werden. Dem Patienten soll dabei geholfen werden dass die Atemnot weniger häufig auftritt und eine optimistischen Einstellung entwickeln.
In der Phase der Recovery soll der Mensch bei der Rückkehr in den Alltag unterstützt werden damit er sich seinen alltäglichen Herausforderungen stellen kann. Außerdem soll das Bewusstsein gegenüber der eigenen Psyche verstärkt werden.
Resilienz bezeichnet die innere Wiederstandfähigkeit des Menschen. Diese soll durch die Therapie gestärkt werden damit die Gefahr für einen Rückfall deutlich reduziert wird.