Restless-Legs-Syndrom (RLS)
In unseren Oberberg Privatkliniken finden Sie einen geschützten Ort, um zur Ruhe zu kommen. Unser erfahrenes Team unterstützt Sie dabei, zu sich selbst zu finden und die Ursachen Ihrer Erkrankung zu verstehen – für einen Weg hin zu neuer Stärke und Lebensfreude.
Diagnose Restless-Legs-Syndrom (RLS): Was tun?
Ein meist in den Beinen auftretender Bewegungsdrang, begleitet von sensorischen Störungen bis hin zu Schmerzen und häufigen Schlafstörungen: Das sogenannte „Restless-Legs-Syndrom“ (RLS) ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung. Für viele Betroffene ist RLS mit einem erheblichen Leidensdruck und spürbaren Einschränkungen im Alltag verbunden. Die auch als „Syndrom der unruhigen Beine“ bekannte Erkrankung lässt sich heute jedoch gezielt behandeln.
Patientenaufnahme
Eine Aufnahme in unsere Privatkliniken ist in der Regel zeitnah möglich.
Ganz einfach – in drei Schritten.
Wir sind für Sie da!
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1Sie kontaktieren uns.
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2Unser freundliches Aufnahmeteam berät Sie persönlich.
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3Wir kümmern uns um eine schnelle und reibungslose Aufnahme.
Therapien
Mögliche Therapieverfahren beim Restless-Legs-Syndrom (RLS)
Als Oberberg-Patient können Sie mit Ihrem Therapeuten-Team immer ausführlich besprechen, welches individuelle, evidenzbasierte Behandlungskonzept für Sie den größten Therapieerfolg verspricht.
Zur Behandlung vom Restless-Legs-Syndrom (RLS) setzen wir unter anderem diese Therapieverfahren ein:
Oberberg Privatkliniken für Restless-Legs-Syndrom (RLS)
Bei uns verbinden sich exzellente Medizin und persönlicher Rückzugsraum für Heilung und Neuausrichtung.
In diesen Kliniken behandeln wir Restless-Legs-Syndrom (RLS) auf höchstem Niveau:
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Bayern
Oberberg Fachklinik Bad Tölz
Fachklinik
Buchener Str. 17
83646 Bad Tölz -
Brandenburg
Oberberg Fachklinik Berlin Brandenburg
Fachklinik
Am Glubigsee 46
15864 Wendisch Rietz -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Düsseldorf Kaarst
Fachklinik
Am Sandfeld 34
41564 Kaarst -
Berlin
Oberberg Fachklinik Fasanenkiez Berlin
Klinik für Kinder und Jugendliche
Schaperstraße 36
10719 Berlin -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Konraderhof (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Zum Konraderhof 5
50354 Hürth -
Hamburg
Oberberg Fachklinik Marzipanfabrik (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Friesenweg 34
22763 Hamburg -
Brandenburg
Oberberg Fachklinik Potsdam Brandenburg
Fachklinik
Elisenweg 2
14471 Potsdam -
Baden-Württemberg
Oberberg Fachklinik Rhein-Jura
Fachklinik
Schneckenhalde 13
79713 Bad Säckingen -
Bayern
Oberberg Fachklinik Scheidegg im Allgäu
Fachklinik
Kurstraße 16
88175 Scheidegg -
Baden-Württemberg
Oberberg Fachklinik Schwarzwald
Fachklinik
Oberberg 1
78132 Hornberg -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Horst 48 (Haus Horst)
41238 Mönchengladbach -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Weserbergland
Fachklinik
Brede 29
32699 Extertal-Laßbruch -
Hessen
Oberberg Parkklinik Wiesbaden Schlangenbad
Fachklinik
Rheingauer Straße 47
65388 Schlangenbad -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Somnia Fachklinik Köln Hürth
Fachklinik
Friedrich-Ebert-Straße 11a
50354 Hürth -
Berlin
Oberberg Tagesklinik Berlin Kurfürstendamm
Tagesklinik
Kurfürstendamm 216
10719 Berlin -
Bremen
Oberberg Tagesklinik Bremen
Tagesklinik
Langemarckstraße 4
28199 Bremen -
Hessen
Oberberg Tagesklinik Frankfurt am Main
Tagesklinik
Hedderichstraße 55-57
60594 Frankfurt am Main -
Hamburg
Oberberg Tagesklinik Hamburg
Tagesklinik
Hermannstraße 9, 1. ZG
20095 Hamburg -
Niedersachsen
Oberberg Tagesklinik Hannover
Tagesklinik
Ellernstraße 38
30175 Hannover -
Bayern
Oberberg Tagesklinik München Bogenhausen
Tagesklinik
Möhlstraße 28
81675 München -
Brandenburg
Oberberg Tagesklinik Potsdam
Tagesklinik
Geschwister-Scholl-Straße 38
14471 Potsdam -
Baden-Württemberg
Privatklinik Friedenweiler
Fachklinik
Kurhausweg 2-4
79877 Friedenweiler -
Bayern
Privatklinik Jägerwinkel am Tegernsee
Fachklinik
Jägerstrasse 29
83707 Bad Wiessee -
Bayern
Zentrum Isartal
Tagesklinik
Kloster Schäftlarn 8
82067 Kloster Schäftlarn
Impressionen aus unseren Kliniken
Wir behandeln Patienten nicht nur, wir behandeln sie wie unsere Gäste.
Unsere modernen, lichtdurchfluteten Räume vermitteln Ruhe und Geborgenheit. Freundliche Zimmer und liebevoll gestaltete Rückzugsorte laden dazu ein, Kraft zu schöpfen, innere Balance zu finden und den persönlichen Heilungsweg in einer harmonischen, sicheren Umgebung zu gehen.
Symptome und Ursachen
Wie sich das Restless-Legs-Syndrom bemerkbar macht
Wie häufig tritt das Restless-Legs-Syndrom auf?
Prävalenz des Restless-Legs-Syndroms
- Bei bis zu 10 % der Allgemeinbevölkerung in Deutschland tritt ein RLS auf.
- Bei bis zu 25 % der Schwangeren tritt ein RLS auf.
Frauen sind häufiger von einem Restless-Legs-Syndrom betroffen als Männer.
Welche Symptome treten beim Restless-Legs-Syndrom auf?
Menschen jedes Lebensalters können von einem Restless-Legs-Syndrom betroffen sein, insbesondere Personen mittleren Alters oder Ältere. Dabei treten folgende Symptome auf:
Psychisch
Die Erkrankung führt bei Betroffenen häufig zu Sorgen, Stress, Schlafstörungen und folglich zu kognitiven Leistungseinbußen.
Sozial
Berufliche bzw. schulische Leistungen können unter dem RLS leiden.
Motorisch
Es treten zirkadiane, also tagesrhythmische, Missempfindungen („Parästhesien“) auf. Davon betroffen sind meist die unteren Extremitäten, also die Beine, in seltenen Fällen sind die Arme betroffen. Mit den Missempfindungen geht ein Bewegungsdrang der Beine einher, wodurch es bei den Betroffenen nachts zu Schlafproblemen kommt.
Dabei bereitet meist die Einschlafphase Schwierigkeiten. Auch während des Schlafs kommt es bei 80 % der am RLS Erkrankten zu periodischen Beinbewegungen. Somit wird auch das Durchschlafen erschwert. Die Symptomatik des Restless-Legs-Syndroms kann auch in anderen Phasen körperlicher Inaktivität auftreten – wie beim Sitzen.
Durch Bewegung oder Dehnen lassen sich die Missempfindungen teilweise lindern oder vollständig stoppen. Der Zustand verschlechtert sich häufig am Abend beziehungsweise in der Nacht oder tritt ausschließlich zu dieser Tageszeit auf.
Was sind die Ursachen eines Restless-Legs-Syndroms?
Häufig kann keine eindeutige Ursache für das RLS festgestellt werden (idiopathische Form). Nach aktuellem Wissensstand der Forschung gibt es für das Restless-Legs-Syndrom aber häufig genetische (Mit-)Ursachen und familiär gehäuft auftretende Formen. Wissenschaftler fanden Gensequenzen, die zu einer höheren Wahrscheinlichkeit führen, am RLS zu erkranken.
Weiterhin werden für das Restless-Legs-Syndrom folgende Ursachen diskutiert:
- Eisenmangel
- Folsäuremangel
- Vitamin-B-12-Mangel
- Hormonellen Störungen
- Niereninsuffizienz
Gefährdete Personengruppen, bei denen derartige Mangelerscheinungen häufig auftreten, sind Schwangere, ältere Menschen sowie Personen mit neurodegenerativen Erkrankungen, wie Morbus Parkinson, oder einer Niereninsuffizienz. Daraus folgt ein erhöhtes Risiko für ein RLS. Auch Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen, können ein RLS entwickeln.
Medikamente, die ein Restless-Legs-Syndrom bedingen können, sind:
- Dopamin-Antagonisten
- Metoclopramid
- Antipsychotika
- Antidepressiva
- Lithium
- Schilddrüsenmedikamente
Kann ein Restless-Legs-Syndrom im Rahmen der Behandlung psychischer Erkrankungen auftreten?
Durch die Einnahme mancher Psychopharmaka kann ein sekundäres Restless-Legs-Syndrom ausgelöst werden. Dies kann durch die Einnahme von atypischen Neuroleptika, die zur Therapie von Psychosen beispielsweise im Rahmen einer Schizophrenie eingesetzt werden, ausgelöst werden. Auch die Einnahme von Antidepressiva, beispielsweise zur Behandlung einer Depression oder Angststörung, kann dazu führen, dass ein RLS auftritt.
Als Komorbidität, also als zusätzliches Krankheitsbild zu einer Grunderkrankung, kann das Restless-Legs-Syndrom bei Angststörungen und depressiven Störungen auftreten.
Fragen und Antworten
Weitere Informationen zu Restless-Legs-Syndrom (RLS)
Wie wird das Restless-Legs-Syndrom diagnostiziert?
Folgende vier Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Restless-Legs-Syndrom diagnostiziert werden kann:
- Die Symptome treten während (körperlicher) Ruhe auf
- Die Symptome treten verstärkt oder ausschließlich am Abend und in der Nacht auf
- Die Symptome lassen sich durch Bewegung/Betätigung der entsprechenden Gliedmaßen verbessern oder aufheben
- Die Symptome sind Missempfindungen und starker Drang nach Bewegung, meist der Beine, aber auch der Arme
Zusätzlich können folgende Kriterien auf ein Restless-Legs-Syndrom hinweisen und die Diagnostik erleichtern:
- Schlafstörungen und daraus resultierende Folgen wie Tagesmüdigkeit
- Periodische Bewegungen der Beine
- Familienangehörige mit einem RLS
Im Rahmen der Diagnostik sollte ein ausführliches Anamnese-Gespräch und eine umfassende klinische (insbesondere internistische und neurologische) Untersuchung erfolgen.
Wie wird das Restless-Legs-Syndrom behandelt?
Die Behandlung eines Restless-Legs-Syndroms richtet sich nach der Ursache.
Außerdem spielt der subjektive Leidensdruck eine große Rolle – bei milden bis moderaten Symptomen ist häufig z. B. nicht unbedingt eine medikamentöse Behandlung erforderlich.
- Medikamentös: Als Medikamente werden u. a. L‑DOPA-Präparate und Dopaminagonisten zur Therapie eingesetzt. Wenn eine Behandlung mit diesen Medikamenten keine ausreichende Wirkung zeigt, können z. B. auch Opioide oder Antiepileptika angewendet werden.
- Nicht-medikamentös: Auch eine ausgewogene Ernährung wird empfohlen. Faktoren, die gemieden werden sollten, sind übermäßiger Konsum von Alkohol, Kaffee und Wärmezufuhr, weil sie die Symptome verstärken können. Empfehlenswert ist eine moderate sportliche Betätigung im Alltag.
Für das Restless-Legs-Syndrom gibt es außerdem deutschlandweit Selbsthilfegruppen. Diese ermöglichen einen Austausch der Erfahrungen der Betroffenen, bieten Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten.
Wie sieht die Therapie von RLS bei Oberberg aus?
In den Oberberg Fachkliniken für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie unterstützen wir Menschen in schweren seelischen und psychischen Krisensituationen mit effizienten Behandlungskonzepten. Dabei glauben wir fest an das Zusammenwirken von Menschlichkeit, Verbundenheit und Evidenz in einer erstklassigen Umgebung, die von einer herzlichen Atmosphäre aus Achtsamkeit, Zugewandtheit, Respekt und gegenseitigem Vertrauen geprägt ist.
Menschen, die an einem Restless-Legs-Syndrom leiden, erhalten in den Oberberg Fachkliniken passende und effiziente Therapieangebote, die auf ihre Beschwerden und individuelle Situation angepasst sind.
Worin liegt der Unterschied zwischen dem „Restless-Leg-Syndrom“ und dem „Syndrom der unruhigen Beine“?
Bei beiden Bezeichnungen handelt es sich um dasselbe Erkrankungsbild, die Bezeichnungen werden dabei nur variiert.
Wird mich ein Restless-Legs-Syndrom (m)ein Leben lang begleiten?
Nein. Ein Restless-Legs-Syndrom kann auch wieder verschwinden. Dies ist beispielsweise möglich, wenn hormonelle Umstellungen, Mangel an bestimmten Nährstoffen oder bestimmte Medikamente der Auslöser des RLS sind. Durch eine gezielte Behandlung ist dann eine Heilung möglich.
Ist ein Restless-Legs-Syndrom behandlungspflichtig?
Nein. Eine Behandlung muss nicht immer indiziert sein. Eine wichtige Rolle spielt die Dauer bzw. Beständigkeit der Symptomatik sowie der Schweregrad der Beschwerden und der damit einhergehende Beeinträchtigungsgrad. Eine Diagnostik kann dabei helfen, die Ursache des Restless-Legs-Syndroms herauszufinden und daraus eine Empfehlung für die Behandlung abzuleiten. Wenn ein Mangel an Eisen der Auslöser ist, kann dieser schnell behoben werden.
Quellen
Bartl, M., Trenkwalder, C., Muntean, M.-L. & Sixel-Döring, F. (2020). Restless-legs-Syndrom: ein Update. Somnologie, 14, 285-298.
Becker, J. (2020). Restless Legs Syndrom und Eisenmangel bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Dissertation, Freie Universität Berlin). Refubium FU Berlin. refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/28416 (zuletzt abgerufen: 15.06.2021)
Deutsche Restless Legs Vereinigung (Hrsg.) (o.D.). Alles über das Restless Legs Syndrom. Deutsche Restless Legs Vereinigung. restless-legs.org/restless-legs/ (zuletzt abgerufen: 17.06.2021)
Lieske, B., Röhrig, G., Becker, I., Schulz, R.-J., Polidori, M. C. & Kassubek, J. (2017). Stationär behandelte geriatrische patienten mit Eisenmangel-assoziiertem Restless-Legs-Syndrom. MMW – Frotschritte der Medizin, 159, 12-17.
Margraf, J. & Schneider, S. (2018). Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Berlin: Springer.
Stuck, B., Maurer, J. T., Schlarb, A., Schredl, M. & Weeß, H.-G. (2018). Praxis der Schlafmedizin. Berlin: Springer.
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