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  • Restless-Legs-Syndrom (RLS)

    In unseren Oberberg Privatkliniken finden Sie einen geschützten Ort, um zur Ruhe zu kommen. Unser erfahrenes Team unterstützt Sie dabei, zu sich selbst zu finden und die Ursachen Ihrer Erkrankung zu verstehen – für einen Weg hin zu neuer Stärke und Lebensfreude.

    Zwei personen gehen im wald mit einem hund spazieren

    Diagnose Restless-Legs-Syndrom (RLS): Was tun?

    Ein meist in den Beinen auftretender Bewegungsdrang, begleitet von sensorischen Störungen bis hin zu Schmerzen und häufigen Schlafstörungen: Das sogenannte „Restless-Legs-Syndrom“ (RLS) ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung. Für viele Betroffene ist RLS mit einem erheblichen Leidensdruck und spürbaren Einschränkungen im Alltag verbunden. Die auch als „Syndrom der unruhigen Beine“ bekannte Erkrankung lässt sich heute jedoch gezielt behandeln.

    Patientenaufnahme

    Eine Aufnahme in unsere Privatkliniken ist in der Regel zeitnah möglich.

    Ganz einfach – in drei Schritten.

    Wir sind für Sie da!

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      Sie kontaktieren uns.
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      Unser freundliches Aufnahmeteam berät Sie persönlich.
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      Wir kümmern uns um eine schnelle und reibungslose Aufnahme.

    Therapien

    Mögliche Therapieverfahren beim Restless-Legs-Syndrom (RLS)

    Als Oberberg-Patient können Sie mit Ihrem Therapeuten-Team immer ausführlich besprechen, welches individuelle, evidenzbasierte Behandlungskonzept für Sie den größten Therapieerfolg verspricht.

    Zur Behandlung vom Restless-Legs-Syndrom (RLS) setzen wir unter anderem diese Therapieverfahren ein:

    Oberberg Privatkliniken für Restless-Legs-Syndrom (RLS)

    Bei uns verbinden sich exzellente Medizin und persönlicher Rückzugsraum für Heilung und Neuausrichtung.

    In diesen Kliniken behandeln wir Restless-Legs-Syndrom (RLS) auf höchstem Niveau:

    Sie können sich jederzeit an uns wenden – Vertrauensvoll und diskret

    Sie möchten mehr Informationen zu unserem Behandlungsangebot, zur Ausstattung in den Kliniken oder zum Tagesablauf in einer unserer Kliniken?

    Dann würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns persönlichen Kontakt unter der Telefonnummer 030 - 26478607 aufnehmen. Wenn Sie einen Rückruf für ein persönliches Gespräch vereinbaren möchten, füllen Sie bitte das Kontaktformular aus. Wir werden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen melden.

    Symptome und Ursachen

    Wie sich das Restless-Legs-Syndrom bemerkbar macht

    Wie häufig tritt das Restless-Legs-Syndrom auf?

    Prävalenz des Restless-Legs-Syndroms

    • Bei bis zu 10 % der Allgemeinbevölkerung in Deutschland tritt ein RLS auf.
    • Bei bis zu 25 % der Schwangeren tritt ein RLS auf.

    Frauen sind häufiger von einem Restless-Legs-Syndrom betroffen als Männer.

    Welche Symptome treten beim Restless-Legs-Syndrom auf?

    Menschen jedes Lebensalters können von einem Restless-Legs-Syndrom betroffen sein, insbesondere Personen mittleren Alters oder Ältere. Dabei treten folgende Symptome auf:

    Psychisch
    Die Erkrankung führt bei Betroffenen häufig zu Sorgen, Stress, Schlafstörungen und folglich zu kognitiven Leistungseinbußen.

    Sozial
    Berufliche bzw. schulische Leistungen können unter dem RLS leiden.

    Motorisch
    Es treten zirkadiane, also tagesrhythmische, Missempfindungen („Parästhesien“) auf. Davon betroffen sind meist die unteren Extremitäten, also die Beine, in seltenen Fällen sind die Arme betroffen. Mit den Missempfindungen geht ein Bewegungsdrang der Beine einher, wodurch es bei den Betroffenen nachts zu Schlafproblemen kommt.

    Dabei bereitet meist die Einschlafphase Schwierigkeiten. Auch während des Schlafs kommt es bei 80 % der am RLS Erkrankten zu periodischen Beinbewegungen. Somit wird auch das Durchschlafen erschwert. Die Symptomatik des Restless-Legs-Syndroms kann auch in anderen Phasen körperlicher Inaktivität auftreten – wie beim Sitzen.

    Durch Bewegung oder Dehnen lassen sich die Missempfindungen teilweise lindern oder vollständig stoppen. Der Zustand verschlechtert sich häufig am Abend beziehungsweise in der Nacht oder tritt ausschließlich zu dieser Tageszeit auf.

    Was sind die Ursachen eines Restless-Legs-Syndroms?

    Häufig kann keine eindeutige Ursache für das RLS festgestellt werden (idiopathische Form). Nach aktuellem Wissensstand der Forschung gibt es für das Restless-Legs-Syndrom aber häufig genetische (Mit-)Ursachen und familiär gehäuft auftretende Formen. Wissenschaftler fanden Gensequenzen, die zu einer höheren Wahrscheinlichkeit führen, am RLS zu erkranken.

    Weiterhin werden für das Restless-Legs-Syndrom folgende Ursachen diskutiert:

    • Eisenmangel
    • Folsäuremangel
    • Vitamin-B-12-Mangel
    • Hormonellen Störungen
    • Niereninsuffizienz

    Gefährdete Personengruppen, bei denen derartige Mangelerscheinungen häufig auftreten, sind Schwangere, ältere Menschen sowie Personen mit neurodegenerativen Erkrankungen, wie Morbus Parkinson, oder einer Niereninsuffizienz. Daraus folgt ein erhöhtes Risiko für ein RLS. Auch Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen, können ein RLS entwickeln.

    Medikamente, die ein Restless-Legs-Syndrom bedingen können, sind:

    • Dopamin-Antagonisten
    • Metoclopramid
    • Antipsychotika
    • Antidepressiva
    • Lithium
    • Schilddrüsenmedikamente

    Kann ein Restless-Legs-Syndrom im Rahmen der Behandlung psychischer Erkrankungen auftreten?

    Durch die Einnahme mancher Psychopharmaka kann ein sekundäres Restless-Legs-Syndrom ausgelöst werden. Dies kann durch die Einnahme von atypischen Neuroleptika, die zur Therapie von Psychosen beispielsweise im Rahmen einer Schizophrenie eingesetzt werden, ausgelöst werden. Auch die Einnahme von Antidepressiva, beispielsweise zur Behandlung einer Depression oder Angststörung, kann dazu führen, dass ein RLS auftritt.

    Als Komorbidität, also als zusätzliches Krankheitsbild zu einer Grunderkrankung, kann das Restless-Legs-Syndrom bei Angststörungen und depressiven Störungen auftreten.

    Fragen und Antworten

    Weitere Informationen zu Restless-Legs-Syndrom (RLS)

    Wie wird das Restless-Legs-Syndrom diagnostiziert?

    Folgende vier Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Restless-Legs-Syndrom diagnostiziert werden kann:

    1. Die Symptome treten während (körperlicher) Ruhe auf
    2. Die Symptome treten verstärkt oder ausschließlich am Abend und in der Nacht auf
    3. Die Symptome lassen sich durch Bewegung/Betätigung der entsprechenden Gliedmaßen verbessern oder aufheben
    4. Die Symptome sind Missempfindungen und starker Drang nach Bewegung, meist der Beine, aber auch der Arme

    Zusätzlich können folgende Kriterien auf ein Restless-Legs-Syndrom hinweisen und die Diagnostik erleichtern:

    • Schlafstörungen und daraus resultierende Folgen wie Tagesmüdigkeit
    • Periodische Bewegungen der Beine
    • Familienangehörige mit einem RLS

    Im Rahmen der Diagnostik sollte ein ausführliches Anamnese-Gespräch und eine umfassende klinische (insbesondere internistische und neurologische) Untersuchung erfolgen.

    Wie wird das Restless-Legs-Syndrom behandelt?

    Die Behandlung eines Restless-Legs-Syndroms richtet sich nach der Ursache.
    Außerdem spielt der subjektive Leidensdruck eine große Rolle – bei milden bis moderaten Symptomen ist häufig z. B. nicht unbedingt eine medikamentöse Behandlung erforderlich.

    • Medikamentös: Als Medikamente werden u. a. L‑DOPA-Präparate und Dopaminagonisten zur Therapie eingesetzt. Wenn eine Behandlung mit diesen Medikamenten keine ausreichende Wirkung zeigt, können z. B. auch Opioide oder Antiepileptika angewendet werden.
    • Nicht-medikamentös: Auch eine ausgewogene Ernährung wird empfohlen. Faktoren, die gemieden werden sollten, sind übermäßiger Konsum von Alkohol, Kaffee und Wärmezufuhr, weil sie die Symptome verstärken können. Empfehlenswert ist eine moderate sportliche Betätigung im Alltag.

    Für das Restless-Legs-Syndrom gibt es außerdem deutschlandweit Selbsthilfegruppen. Diese ermöglichen einen Austausch der Erfahrungen der Betroffenen, bieten Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten.

    Wie sieht die Therapie von RLS bei Oberberg aus?

    In den Oberberg Fachkliniken für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie unterstützen wir Menschen in schweren seelischen und psychischen Krisensituationen mit effizienten Behandlungskonzepten. Dabei glauben wir fest an das Zusammenwirken von Menschlichkeit, Verbundenheit und Evidenz in einer erstklassigen Umgebung, die von einer herzlichen Atmosphäre aus Achtsamkeit, Zugewandtheit, Respekt und gegenseitigem Vertrauen geprägt ist.

    Menschen, die an einem Restless-Legs-Syndrom leiden, erhalten in den Oberberg Fachkliniken passende und effiziente Therapieangebote, die auf ihre Beschwerden und individuelle Situation angepasst sind.

    Worin liegt der Unterschied zwischen dem „Restless-Leg-Syndrom“ und dem „Syndrom der unruhigen Beine“?

    Bei beiden Bezeichnungen handelt es sich um dasselbe Erkrankungsbild, die Bezeichnungen werden dabei nur variiert.

    Wird mich ein Restless-Legs-Syndrom (m)ein Leben lang begleiten?

    Nein. Ein Restless-Legs-Syndrom kann auch wieder verschwinden. Dies ist beispielsweise möglich, wenn hormonelle Umstellungen, Mangel an bestimmten Nährstoffen oder bestimmte Medikamente der Auslöser des RLS sind. Durch eine gezielte Behandlung ist dann eine Heilung möglich.

    Ist ein Restless-Legs-Syndrom behandlungspflichtig?

    Nein. Eine Behandlung muss nicht immer indiziert sein. Eine wichtige Rolle spielt die Dauer bzw. Beständigkeit der Symptomatik sowie der Schweregrad der Beschwerden und der damit einhergehende Beeinträchtigungsgrad. Eine Diagnostik kann dabei helfen, die Ursache des Restless-Legs-Syndroms herauszufinden und daraus eine Empfehlung für die Behandlung abzuleiten. Wenn ein Mangel an Eisen der Auslöser ist, kann dieser schnell behoben werden.

    Quellen

    Bartl, M., Trenkwalder, C., Muntean, M.-L. & Sixel-Döring, F. (2020). Restless-legs-Syndrom: ein Update. Somnologie, 14, 285-298.

    Becker, J. (2020). Restless Legs Syndrom und Eisenmangel bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Dissertation, Freie Universität Berlin). Refubium FU Berlin. refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/28416 (zuletzt abgerufen: 15.06.2021)

    Deutsche Restless Legs Vereinigung (Hrsg.) (o.D.). Alles über das Restless Legs Syndrom. Deutsche Restless Legs Vereinigung. restless-legs.org/restless-legs/ (zuletzt abgerufen: 17.06.2021)

    Lieske, B., Röhrig, G., Becker, I., Schulz, R.-J., Polidori, M. C. & Kassubek, J. (2017). Stationär behandelte geriatrische patienten mit Eisenmangel-assoziiertem Restless-Legs-Syndrom. MMW – Frotschritte der Medizin, 159, 12-17.

    Margraf, J. & Schneider, S. (2018). Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Berlin: Springer.

    Stuck, B., Maurer, J. T., Schlarb, A., Schredl, M. & Weeß, H.-G. (2018). Praxis der Schlafmedizin. Berlin: Springer.

    Kontaktaufnahme

    Eine Aufnahme in unsere Privatkliniken ist in der Regel zeitnah möglich.

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