Nomophobie - Die Angst, ohne Smartphone auskommen zu müssen
In unseren Oberberg Privatkliniken finden Sie einen geschützten Ort, um zur Ruhe zu kommen. Unser erfahrenes Team unterstützt Sie dabei, zu sich selbst zu finden und die Ursachen Ihrer Erkrankung zu verstehen – für einen Weg hin zu neuer Stärke und Lebensfreude.
Diagnose Nomophobie: Was tun?
Neben bekannten und anerkannten Angststörungen wie Höhenangst (Akrophobie) oder der Angst vor Spinnen (Arachnophobie) gibt es auch vergleichsweise neue Ängste. Dazu zählt die Nomophobie. Die Begriffe sind eine Abkürzung für das Phänomen "No-Mobile-Phone-Phobia" und beschreiben die Angst, ohne Smartphone auskommen zu müssen. Vor allem junge Menschen sind betroffen. Wer befürchtet, unter Nomophobia zu leiden und etwas dagegen unternehmen möchte, sollte eine Psychotherapie versuchen.
Patientenaufnahme
Eine Aufnahme in unsere Privatkliniken ist in der Regel zeitnah möglich.
Ganz einfach – in drei Schritten.
Wir sind für Sie da!
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1Sie kontaktieren uns.
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2Unser freundliches Aufnahmeteam berät Sie persönlich.
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3Wir kümmern uns um eine schnelle und reibungslose Aufnahme.
Therapien
Mögliche Therapieverfahren bei Nomophobie
Als Oberberg-Patient können Sie mit Ihrem Therapeuten-Team immer ausführlich besprechen, welches individuelle, evidenzbasierte Behandlungskonzept für Sie den größten Therapieerfolg verspricht.
Zur Behandlung von Nomophobie setzen wir unter anderem diese Therapieverfahren ein:
Oberberg Privatkliniken für Nomophobie
Bei uns verbinden sich exzellente Medizin und persönlicher Rückzugsraum für Heilung und Neuausrichtung.
In diesen Kliniken behandeln wir Nomophobie auf höchstem Niveau:
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Bayern
Oberberg Fachklinik Bad Tölz
Fachklinik
Buchener Str. 17
83646 Bad Tölz -
Brandenburg
Oberberg Fachklinik Berlin Brandenburg
Fachklinik
Am Glubigsee 46
15864 Wendisch Rietz -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Düsseldorf Kaarst
Fachklinik
Am Sandfeld 34
41564 Kaarst -
Berlin
Oberberg Fachklinik Fasanenkiez Berlin
Klinik für Kinder und Jugendliche
Schaperstraße 36
10719 Berlin -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Konraderhof (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Zum Konraderhof 5
50354 Hürth -
Hamburg
Oberberg Fachklinik Marzipanfabrik (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Friesenweg 34
22763 Hamburg -
Brandenburg
Oberberg Fachklinik Potsdam Brandenburg
Fachklinik
Elisenweg 2
14471 Potsdam -
Baden-Württemberg
Oberberg Fachklinik Rhein-Jura
Fachklinik
Schneckenhalde 13
79713 Bad Säckingen -
Bayern
Oberberg Fachklinik Scheidegg im Allgäu
Fachklinik
Kurstraße 16
88175 Scheidegg -
Baden-Württemberg
Oberberg Fachklinik Schwarzwald
Fachklinik
Oberberg 1
78132 Hornberg -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Horst 48 (Haus Horst)
41238 Mönchengladbach -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Weserbergland
Fachklinik
Brede 29
32699 Extertal-Laßbruch -
Hessen
Oberberg Parkklinik Wiesbaden Schlangenbad
Fachklinik
Rheingauer Straße 47
65388 Schlangenbad -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Somnia Fachklinik Köln Hürth
Fachklinik
Friedrich-Ebert-Straße 11a
50354 Hürth -
Berlin
Oberberg Tagesklinik Berlin Kurfürstendamm
Tagesklinik
Kurfürstendamm 216
10719 Berlin -
Bremen
Oberberg Tagesklinik Bremen
Tagesklinik
Langemarckstraße 4
28199 Bremen -
Hessen
Oberberg Tagesklinik Frankfurt am Main
Tagesklinik
Hedderichstraße 55-57
60594 Frankfurt am Main -
Hamburg
Oberberg Tagesklinik Hamburg
Tagesklinik
Hermannstraße 9, 1. ZG
20095 Hamburg -
Niedersachsen
Oberberg Tagesklinik Hannover
Tagesklinik
Ellernstraße 38
30175 Hannover -
Bayern
Oberberg Tagesklinik München Bogenhausen
Tagesklinik
Möhlstraße 28
81675 München -
Brandenburg
Oberberg Tagesklinik Potsdam
Tagesklinik
Geschwister-Scholl-Straße 38
14471 Potsdam -
Baden-Württemberg
Privatklinik Friedenweiler
Fachklinik
Kurhausweg 2-4
79877 Friedenweiler -
Bayern
Privatklinik Jägerwinkel am Tegernsee
Fachklinik
Jägerstrasse 29
83707 Bad Wiessee -
Bayern
Zentrum Isartal
Tagesklinik
Kloster Schäftlarn 8
82067 Kloster Schäftlarn
Impressionen aus unseren Kliniken
Wir behandeln Patienten nicht nur, wir behandeln sie wie unsere Gäste.
Unsere modernen, lichtdurchfluteten Räume vermitteln Ruhe und Geborgenheit. Freundliche Zimmer und liebevoll gestaltete Rückzugsorte laden dazu ein, Kraft zu schöpfen, innere Balance zu finden und den persönlichen Heilungsweg in einer harmonischen, sicheren Umgebung zu gehen.
Fragen und Antworten
Weitere Informationen zu Nomophobie
Was ist eine Nomophobie?
Die Nomophobie (oder Nomophobia), auch bekannt als No-Mobile-Phone-Phobia, zeichnet sich dadurch aus, dass die Betroffenen Angst davor haben, aus irgendeinem Grund vorübergehend oder dauerhaft von der Smartphone-Nutzung abgeschnitten zu werden. Ängstliche Gedanken oder Furcht treten zum Beispiel auf, wenn man sich unter anderem folgende Situationen vorstellt oder sie in der Realität tatsächlich eintreten:
- der Akku des Handys entlädt sich, doch man hat keine Möglichkeit, ihn wieder aufzuladen
- das Datenvolumen ist aufgebraucht, ohne dies schnell ändern zu können, oder man befindet sich in einem Funkloch
- das Mobiltelefon ist defekt, man verliert es oder es wird gestohlen, wobei man nicht auf ein Ersatzgerät zugreifen kann
- bestimmte Apps, mit denen man regelmäßig Kontakt zu wichtigen Menschen hält, funktionieren nicht mehr
Bei Smartphones handelt es sich um eine relativ neue Technologie. Zwar kam das erste Smartphone mit einem einfachen Touch-Display bereits im Jahr 1992 heraus, doch massentauglich wurden die Geräte erst ab 2007. Schnell löste das Mobiltelefon zahlreiche andere Geräte wie Taschenrechner, Wecker und Kalender ab. Durch internetfähige Apps wie WhatsApp und Co. lassen sich Beziehungen inzwischen über große und kleine Distanzen quasi in Echtzeit führen, da die Kosten dafür überschaubarer sind als es bei reiner Telefonie und SMS früher der Fall war.
Viele Menschen sind inzwischen sehr stark an ihr Handy gewöhnt und möchten im Alltag nicht mehr darauf verzichten. Mehr als drei von vier Menschen in Deutschland nutzen ihr Smartphone fast vier Stunden pro Tag. Bei einer täglichen Schlafdauer von rund acht Stunden sind sie daher etwa 25 Prozent ihrer wachen Zeit mit ihrem Handy beschäftigt, was extrem lang ist. Wer so stark an das Gerät gewöhnt ist, kann mit der Zeit an der sogenannten Nomophobie erkranken.
Bei der Nomophobie erleben die Betroffenen eine ausgeprägte Form von Gereiztheit, Nervosität und Unwohlsein, wenn sie ihr Mobiltelefon gerade nicht nutzen können, weil der Akku leer ist oder sie nicht auf das Gerät zugreifen können. Zum Teil kommt es sogar zu einer regelrechten Panik. Nehmen sie diese Gefühle anhaltend als quälend wahr und/oder leiden bereits wichtige Bereiche des eigenen Lebens (etwa der Berufsalltag) unter diesem Zustand, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine No-Mobile-Phone-Phobia.
Bei einer aktuellen Studie aus Deutschland stellte sich heraus, dass etwa die Hälfte der 807 Teilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren von einer mittelgradig ausgeprägten Nomophobie betroffen waren. Bei einem kleineren Anteil der Gruppe (4,1 Prozent) lag sogar eine schwere Form der Angststörung vor. Frauen waren stärker betroffen als Männer, was vor allem darin begründet ist, dass Frauen mehr Wert auf zwischenmenschliche Kommunikation legen.
Was zeichnet Furcht, Ängste und Phobien aus?
Angst ist eine komplexe Emotion, die mit der Furcht und der Phobie zwei sehr ähnliche Verwandte hat. Obwohl diese Begriffe oft als gleichwertig betrachtet werden, unterscheiden sie sich eindeutig in ihrer Bedeutung.
Bei der Furcht handelt es sich um das häufig als unangenehm erlebte Gefühl, das ein Mensch wahrnimmt, wenn er akut durch eine Bedrohung jedweder Art konfrontiert ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bedrohung echt oder nicht real ist. Es könnte zum Beispiel die Furcht vor dem Versagen in einer Klausur sein, die in diesem Moment geschrieben wird. Angst bezeichnet hingegen das Gefühl, das auftritt, wenn man sich vor zukünftigen Bedrohungen sorgt, also zum Beispiel vor der Klausur, die erst nächste Woche ansteht.
Eine Phobie ist deutlich mehr als nur Angst oder Furcht. Sie gilt im Gegensatz zu den beiden Emotionen als krankhaft und geht mit ständig wiederkehrenden Angst- oder Furchtgefühlen über einen längeren Zeitraum einher. Um das Beispiel der Klausuren wieder aufzugreifen: Eine Klausurphobie äußert sich dadurch, immer wieder Angst und Furcht vor und während Klausuren zu empfinden. Phobien werden auch als Angststörungen bezeichnet, denn in der Regel beeinträchtigen sie das Leben der Betroffenen sehr stark. Auch die Nomophobie ist eine Phobie. Das bedeutet, die Betroffenen ängstigen sich ständig davor, dass sie ihr Mobiltelefon nicht benutzen können.
Nomophobie ist keine Handysucht
Die Nomophobie muss von der Handysucht abgegrenzt werden. Wer unter einer Sucht leidet, erlebt Entzugserscheinungen, sobald das Suchtmittel - in diesem Fall das Smartphone - nicht zur Verfügung steht. Zwar treten auch die Symptome einer Nomophobia in dieser Situation auf, die verantwortliche Dynamik funktioniert jedoch auf eine ganz andere Art. Auch werden Ängste und Süchte bewusst unterschiedlich behandelt.
Möglicherweise hängt beides jedoch voneinander ab. So ist es möglich, dass Smartphone-Süchtige oft auch unter Nomophobia leiden und umgekehrt. Das muss jedoch nicht immer der Fall sein. Leider lässt sich aufgrund der löchrigen Studienlage keine exakte Aussage zu diesem Umstand treffen.
Wie äußert sich eine Nomophobie?
Wer von Nomophobia betroffen ist, erlebt eine Reihe von Symptomen, die auf das vorliegende Problem hindeuten. Die Betroffenen verbringen grundsätzlich sehr viel Zeit mit dem Gerät und fühlen sich unwohl, wenn es in einer bestimmten Situation nicht mitgeführt werden kann. Sie denken viel darüber nach, einen Ausfall des Geräts vorzubeugen, etwa indem sie ständig eine Powerbank zum Wiederaufladen des Akkus mit sich führen, obwohl diese vermutlich nicht benötigt wird.
Falls klar wird, dass die Smartphone-Nutzung in absehbarer Zeit nicht möglich sein wird oder so ein Fall akut eintritt, können einige der folgenden Symptome auftreten:
- Ängste
- Nervosität
- Panikgefühle
- starkes Unwohlsein
- Herzklopfen oder -rasen
- Schweißausbrüche
- Schlafstörungen
- Weiche Knie
- Schwindel
- Übelkeit
- Zittern
Hinzu kommt, dass eine Nomophobie weitere Störungen zur Folge haben kann, die durch zusätzliche Symptome auffallen. Viele Betroffene leiden mit der Zeit zum Beispiel unter einer Depression oder unter quälenden Einsamkeitsgefühlen. Außerdem ist es denkbar, dass sie gewisse Impulse nicht mehr richtig kontrollieren können, obwohl dies vor der übermäßigen Fixierung auf das Handy noch uneingeschränkt möglich war. Darüber hinaus ist es möglich, dass Depressive und einsame Menschen eher eine Nomophobia entwickeln.
Dennoch muss ein Auftreten von Symptomen wie den genannten nicht zwangsläufig mit einer Nomophobie einhergehen. Es könnte auch ein anderes Problem zugrunde liegen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich von erfahrenen Psychologen oder Psychotherapeuten untersuchen und korrekt diagnostizieren zu lassen.
Denkbar ist zum Beispiel, dass statt einer No-Mobile-Phone-Phobia eine Fear-of-missing-out (kurz: Fomo) vorliegt. Dabei handelt es sich um die Angst, etwas Wichtiges zu verpassen. Es ist jedoch möglich, dass beide Phänomene gemeinsam auftreten. Beide Angststörungen sind relativ neu und hängen fest mit der Smartphone-Nutzung zusammen.
Welche Menschen sind besonders häufig von Nomophobie betroffen?
Vor allem junge Menschen ab dem Kindesalter bis zum 30. Lebensjahr sind gefährdet, eine Nomophobie zu entwickeln. Es fällt daher auf, dass vor allem Angehörige der Generation der "Digital Natives" damit konfrontiert sind. Das Vorkommen hängt jedoch stark davon ab, welche Bedeutung dem eigenen Mobiltelefon im Leben eingeräumt wird.
Frauen neigen etwas stärker zu dem Phänomen, doch Männer können ebenfalls darunter leiden. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass das Vorliegen von neurotischen Charakterzügen das Risiko einer Nomophobia erhöht. Neurotische Persönlichkeiten neigen zum Beispiel zu verstärkter Unsicherheit, Hemmungen und Stimmungsschwankungen.
Welche Ursachen hat die Nomophobie?
Angststörungen haben in der Regel spezifische Ursachen. So liegt bei vielen Menschen mit Arachnophobie (Angst vor Spinnen) ein in frühen Lebenslagen erlerntes Verhaltensmuster zugrunde. Bei einer Angst vor Hunden berichten Betroffenen häufig von einem traumatischen Erlebnis wie einem Hundeangriff in der Vergangenheit.
Auch die Nomophobie hat Ursachen, doch diese sind bisher noch nicht erforscht. Die zunehmend vernetztere Welt spielt jedoch eine bedeutende Rolle, denn ohne Smartphone geht heute fast nichts mehr.
Denkbar ist außerdem, dass die Betroffenen sich davor sorgen, den Kontakt zu als wichtig wahrgenommenen Personen zu verlieren. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Familienmitglieder, Freunde und den Partner. Doch nicht in jedem Fall stehen Beziehungen im Fokus. Betroffene können auch darunter leiden, dass sie ohne Smartphone keine wichtigen Nachrichten mehr erhalten oder im Supermarkt ohne Zahlmöglichkeit dastehen könnten.
Diagnose der Nomophobie
Wer befürchtet, im Rahmen der Smartphone-Nutzung unter einer Nomophobie zu leiden, trifft häufig noch auf Unverständnis. Bisher sind moderne Angststörungen wie diese noch nicht als psychische Störung oder Erkrankung anerkannt. Das liegt zum einen daran, dass es sich um ein relativ neues Phänomen handelt, andererseits steht auch die Forschung noch ganz am Anfang.
Es gibt erst sehr wenige Studien, die sich mit der Nomophobie und ihren Auswirkungen auf die Betroffenen und ihr Umfeld befassen, außerdem fehlt es an entsprechender Fachliteratur. Aufgrund der anzunehmenden weiten Verbreitung des Problems, auf die auch die Studie aus Deutschland hinweist, ist jedoch davon auszugehen, dass sich dies aufgrund der Dringlichkeit in naher Zukunft ändern könnte.
Dennoch ist es wahrscheinlich möglich, eine vorliegende No-Mobile-Phone-Phobia im Rahmen einer Psychotherapie zu behandeln und parallel dazu die Smartphone-Nutzung zurück in gesündere Bahnen zu lenken. Eine Schwierigkeit liegt darin, dass es unrealistisch ist, zu einem vollständigen Verzicht des Smartphones zu gelangen. Das Mobiltelefon ist in der heutigen Gesellschaft ein bedeutendes Hilfsmittel für zahlreiche Situationen geworden, auf das vor allem jüngere Menschen zurückgreifen.
Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Nomobphobie?
Wer befürchtet, unter Nomophobia zu leiden und etwas dagegen unternehmen möchte, sollte eine Psychotherapie versuchen. Häufig lassen sich nicht nur die Symptome lindern, sondern auch die Ursachen der Störung beseitigen, sodass ein Leben ohne Leiden wieder möglich ist. Eine Anlaufstelle, die Menschen mit Nomophobie helfen kann, ist der Verbund der Oberberg Kliniken.
Die Oberberg Kliniken sind der führende Qualitätsverbund privater Fachkliniken im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland. In unseren Häusern unterstützen wir unsere Patienten dabei, Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen zu behandeln. Das Angebot wird hauptsächlich Privatversicherten zur Verfügung gestellt. Bei den Patienten handelt es sich um Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters. Damit ist sichergestellt, dass die Gruppe der am häufigsten von der Nomophobie betroffenen - junge Menschen - bei uns ebenfalls professionelle Hilfe finden.
Die Oberberg Kliniken sind an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland vertreten, sodass die Behandlung meist nicht weit von Zuhause erfolgt. Es gibt sowohl Kliniken in städtischen als auch in ländlichen Umgebungen. Psychotherapien finden je nach Standort und individuellem Bedarf vollstationär oder in der Tagesklinik statt. Grundsätzlich profitieren die Patienten in den Oberberg Kliniken von Behandlungen, da diese ideal auf sie zugeschnitten sind. Dabei legen wir größten Wert auf die neuesten Erkenntnisse zu den Erkrankungen aus Wissenschaft und Praxis.
Bei einer Psychotherapie in einer unserer Kliniken mit unseren fachübergreifenden Klinikteams setzen wir verschiedene Bausteine zu einem umfassenden Konzept zusammen, das sich vollkommen an den Bedürfnissen der Patienten orientiert. Neben Gesprächstherapien zählen dazu zum Beispiel Entspannungs- und Fitness-Angebote. Gerade Fitness kann Betroffenen mit einer Nomophobie gut weiterhelfen, weil sie durch Fitness den Fokus vom Smartphone nehmen und neue Erfahrungen machen können. Des Weiteren bieten wir Kreativ- und Gruppentherapien an.
Quellen
"Wann wird aus Furcht eine Phobie?" (Psychologie heute, Interview mit dem Psychotherapeuten Hans Morschitzky, 06.12.2019, abgerufen am 18.04.2023, https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/artikel-detailansicht/40227-wann-wird-aus-furcht-eine-phobie.html).
Melina Coenen & Yvonne Görlich (2022). "Exploring nomophobia with a German adaption of the nomophobia questionnaire (NMP-Q-D), PLOS One: "https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0279379.
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