Anpassungsstörungen - Wenn neue Situationen krank machen
In unseren Oberberg Privatkliniken finden Sie einen geschützten Ort, um zur Ruhe zu kommen. Unser erfahrenes Team unterstützt Sie dabei, zu sich selbst zu finden und die Ursachen Ihrer Erkrankung zu verstehen – für einen Weg hin zu neuer Stärke und Lebensfreude.
Diagnose Anpassungsstörungen: Was tun?
Jeder Mensch erlebt im Laufe seines Lebens zahlreiche belastende Ereignisse, die in der Regel gut verarbeitet werden können. Wenn sich als Reaktion auf ein solches Ereignis jedoch langfristige negative Veränderungen im Gemütszustand und Sozialverhalten einstellen, kann dies ein Anzeichen für eine Anpassungsstörung sein. Wenn bei Betroffenen die Lebensqualität darunter erheblich leidet, sollten sie sich medizinisch beraten lassen.
Patientenaufnahme
Eine Aufnahme in unsere Privatkliniken ist in der Regel zeitnah möglich.
Ganz einfach – in drei Schritten.
Wir sind für Sie da!
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1Sie kontaktieren uns.
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2Unser freundliches Aufnahmeteam berät Sie persönlich.
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3Wir kümmern uns um eine schnelle und reibungslose Aufnahme.
Therapien
Mögliche Therapieverfahren bei Anpassungsstörungen
Als Oberberg-Patient können Sie mit Ihrem Therapeuten-Team immer ausführlich besprechen, welches individuelle, evidenzbasierte Behandlungskonzept für Sie den größten Therapieerfolg verspricht.
Zur Behandlung von Anpassungsstörungen setzen wir unter anderem diese Therapieverfahren ein:
Oberberg Privatkliniken für Anpassungsstörungen
Bei uns verbinden sich exzellente Medizin und persönlicher Rückzugsraum für Heilung und Neuausrichtung.
In diesen Kliniken behandeln wir Anpassungsstörungen auf höchstem Niveau:
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Bayern
Oberberg Fachklinik Bad Tölz
Fachklinik
Buchener Str. 17
83646 Bad Tölz -
Brandenburg
Oberberg Fachklinik Berlin Brandenburg
Fachklinik
Am Glubigsee 46
15864 Wendisch Rietz -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Düsseldorf Kaarst
Fachklinik
Am Sandfeld 34
41564 Kaarst -
Berlin
Oberberg Fachklinik Fasanenkiez Berlin
Klinik für Kinder und Jugendliche
Schaperstraße 36
10719 Berlin -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Konraderhof (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Zum Konraderhof 5
50354 Hürth -
Hamburg
Oberberg Fachklinik Marzipanfabrik (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Friesenweg 34
22763 Hamburg -
Brandenburg
Oberberg Fachklinik Potsdam Brandenburg
Fachklinik
Elisenweg 2
14471 Potsdam -
Baden-Württemberg
Oberberg Fachklinik Rhein-Jura
Fachklinik
Schneckenhalde 13
79713 Bad Säckingen -
Bayern
Oberberg Fachklinik Scheidegg im Allgäu
Fachklinik
Kurstraße 16
88175 Scheidegg -
Baden-Württemberg
Oberberg Fachklinik Schwarzwald
Fachklinik
Oberberg 1
78132 Hornberg -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Horst 48 (Haus Horst)
41238 Mönchengladbach -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Weserbergland
Fachklinik
Brede 29
32699 Extertal-Laßbruch -
Hessen
Oberberg Parkklinik Wiesbaden Schlangenbad
Fachklinik
Rheingauer Straße 47
65388 Schlangenbad -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Somnia Fachklinik Köln Hürth
Fachklinik
Friedrich-Ebert-Straße 11a
50354 Hürth -
Berlin
Oberberg Tagesklinik Berlin Kurfürstendamm
Tagesklinik
Kurfürstendamm 216
10719 Berlin -
Bremen
Oberberg Tagesklinik Bremen
Tagesklinik
Langemarckstraße 4
28199 Bremen -
Hessen
Oberberg Tagesklinik Frankfurt am Main
Tagesklinik
Hedderichstraße 55-57
60594 Frankfurt am Main -
Hamburg
Oberberg Tagesklinik Hamburg
Tagesklinik
Hermannstraße 9, 1. ZG
20095 Hamburg -
Niedersachsen
Oberberg Tagesklinik Hannover
Tagesklinik
Ellernstraße 38
30175 Hannover -
Bayern
Oberberg Tagesklinik München Bogenhausen
Tagesklinik
Möhlstraße 28
81675 München -
Brandenburg
Oberberg Tagesklinik Potsdam
Tagesklinik
Geschwister-Scholl-Straße 38
14471 Potsdam -
Baden-Württemberg
Privatklinik Friedenweiler
Fachklinik
Kurhausweg 2-4
79877 Friedenweiler -
Bayern
Privatklinik Jägerwinkel am Tegernsee
Fachklinik
Jägerstrasse 29
83707 Bad Wiessee -
Bayern
Zentrum Isartal
Tagesklinik
Kloster Schäftlarn 8
82067 Kloster Schäftlarn
Impressionen aus unseren Kliniken
Wir behandeln Patienten nicht nur, wir behandeln sie wie unsere Gäste.
Unsere modernen, lichtdurchfluteten Räume vermitteln Ruhe und Geborgenheit. Freundliche Zimmer und liebevoll gestaltete Rückzugsorte laden dazu ein, Kraft zu schöpfen, innere Balance zu finden und den persönlichen Heilungsweg in einer harmonischen, sicheren Umgebung zu gehen.
Fragen und Antworten
Weitere Informationen zu Anpassungsstörungen
Was sind Anpassungsstörungen?
Man spricht von einer Anpassungsstörung, wenn Menschen große Probleme damit haben, sich an eine Veränderung ihrer Lebensumstände anzupassen. Dabei kann es sich zum Beispiel um neuartige psychisch oder physisch belastende Situationen handeln, die auch nach einem langen Zeitraum nicht verarbeitet werden können. Dies kann zu verschiedenen psychischen und sozialen Reaktionen führen. Typisch sind Gefühle von Bedrängnis oder Leere, das Vernachlässigen von sozialen Beziehungen oder ein Absinken der Leistungsfähigkeit.
Wie genau sich eine Anpassungsstörung im Einzelfall äußert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend für Verlauf und Schwere der Störung sind zum Beispiel die individuelle Belastbarkeit und biographische Erfahrungen. Die Behandlung der Anpassungsstörung wird an solche individuellen Faktoren angepasst.
Welche Symptome hat eine Anpassungsstörung?
Bei Betroffenen kann sich die Anpassungsstörung durch verschiedene Symptome bemerkbar machen. Auch wenn der Verlauf sehr individuell ist, gibt es eine Reihe häufig auftretender Beschwerden, die auf eine Anpassungsstörung hinweisen. Folgende Symptome sind typisch für das Störungsbild einer Anpassungsstörung:
- Übermäßiges Grübeln, wiederkehrende und belastende Gedanken oder anhaltende Sorgen
- Verlust von Interesse am Sozialleben, Beziehungen, Arbeit und Freizeitaktivitäten
- Konzentrations- und Schlafprobleme
- Angst, Depressivität, Vermeidung von sozialen Situationen oder Störung des Sozialverhaltens
Die Symptome einer Anpassungsstörung treten typischerweise innerhalb der ersten drei Monate nach dem belastenden Ereignis auf und bilden sich in der Regel innerhalb von sechs Monaten zurück. Wenn der Auslöser, also die belastende Situation, die erst zu der Anpassungsstörung führte, jedoch weiterbesteht, kann eine chronische Anpassungsstörung auftreten. Die damit einhergehenden Symptome können bis zu zwei Jahre anhalten.
Auf psychisch belastende Situationen mit Trauer, Ärger, Betroffenheit oder Hilflosigkeit zu reagieren, ist vollkommen normal. Wenn sich diese Gefühle jedoch auf alle Lebensbereiche ausweiten, dann ist dies möglicherweise ein Anzeichen für eine Anpassungsstörung. Eine Anpassungsstörung liegt dann vor, wenn das Leiden der betroffenen Person eine erwartbare Trauerreaktion deutlich übersteigt und wenn Veränderungen im emotionalen Erleben oder im Sozialverhalten als Reaktion auf ein belastendes Ereignis über drei Monate anhalten.
Welche Ursachen hat eine Anpassungsstörung?
Der Auslöser für eine Anpassungsstörung ist immer eine psychisch belastende Situation. Dieser sogenannte Stressor kann einmalig und unerwartet auftreten, wie bei einem Autounfall, oder langanhaltend, wiederkehrend und sogar vorhersehbar sein. Typische Auslöser sind Trennungen, Krankheiten, Arbeitslosigkeit oder der Tod von nahestehenden Menschen.
Allerdings können auch Stressoren Auslöser für eine Anpassungsstörung sein, die nicht zwingend als negativ wahrgenommen werden. So können auch Ereignisse, die zu neuen Lebensabschnitten führen wie eine Eheschließung, ein Umzug oder eine Pensionierung Stressoren darstellen.
Bei einer Anpassungsstörung spielen eine Menge individueller Faktoren für den Verlauf der Störung eine große Rolle. Folgende Faktoren können die Entwicklung einer Anpassungsstörung beeinflussen:
- Die aktuelle Lebenssituation der Betroffenen
- Art, Dauer und Schwere des belastenden Ereignisses
- Das Vorhandensein belastender Ereignisse (z. B. in der Kindheit)
- Die grundsätzliche psychische Widerstandsfähigkeit der Person
- Die Fähigkeit der Betroffenen negative Erlebnisse zu verarbeiten und zu überwinden (Resilienz)
- Das soziale Umfeld und weitere Faktoren wie der Beziehungsstatus und die familiäre Situation
Wie wird eine Anpassungsstörung behandelt und therapiert?
Eine Anpassungsstörung wird in der Regel verhaltenstherapeutisch behandelt. Im Laufe der Therapie werden Verhaltensweisen und Strategien zur Bewältigung von Alltagssituationen entwickelt. Negative Gedanken werden umstrukturiert und neue Verhaltensweisen eingeübt. Bevor mit der Therapie einer Anpassungsstörung begonnen werden kann, muss im Voraus die individuelle Situation des Patienten geklärt werden.
Dazu arbeiten Patient und Therapeut heraus, wo Schwierigkeiten in der Bewältigung des Alltags liegen. Die spezifischen Symptome der Anpassungsstörung werden benannt und die Situationen definiert, in denen Probleme auftreten. Wichtig ist dabei vor allem auch das soziale Umfeld, das eine Quelle für Ressourcen zur Überwindung des Problems darstellen kann. Der Umgang mit der Familie, dem Partner und Freunden wird in die persönliche Therapie mit einbezogen. Im Sinne einer Lösungsorientierung wird herausgearbeitet, wie der Patient frühere Belastungen verarbeitet hat, um daraus Schritte für die zukünftige Bewältigung abzuleiten.
Für die Behandlung der Anpassungsstörung ist es zudem wichtig, sie von anderen psychischen Beschwerden zu unterscheiden. Häufig gibt es bei Anpassungsstörungen Überschneidungen mit anderen Krankheitsbildern wie Depressionen oder Angststörungen. Viele Symptome der Anpassungsstörung treten auch bei diesen Krankheiten auf.
Patienten, die unter Depressionen leiden, beschreiben oft Gefühle von Niedergeschlagenheit, mangelndem Interesse an sozialen Kontakten, Arbeit und Hobbys und eine anhaltende innere Leere sowie Antriebslosigkeit. Patienten mit einer Anpassungsstörung können hingegen in der Regel positive Einflüsse trotz Ihrer Belastung annehmen und können an vielen sozialen Situationen ganz normal teilnehmen. Wird eine Depression oder eine Angststörung diagnostiziert, werden meist zuerst diese Krankheitsbilder gezielt therapiert, anstatt eine Anpassungsstörung zu diagnostizieren und zu behandeln.
In den Oberberg Fachkliniken für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie unterstützen wir Menschen in schweren seelischen und psychischen Krisensituationen mit effizienten Behandlungskonzepten. Dabei glauben wir fest an das Zusammenwirken von Menschlichkeit, Verbundenheit und Evidenz in einer erstklassigen Umgebung, die von einer herzlichen Atmosphäre aus Achtsamkeit, Zugewandtheit, Respekt und gegenseitigem Vertrauen geprägt ist.
Verhaltenstherapie (VT) bei Anpassungsstörungen
Die Verhaltenstherapie basiert auf der Annahme, dass jedes Verhalten erlernt wird und deshalb auch wieder umgelernt werden kann. Die moderne (kognitive) Verhaltenstherapie ist als modulares Baukastensystem zu verstehen, dessen verschiedene Elemente an die jeweiligen psychischen Krankheits- und Störungsbilder sowie an die individuellen Lebenssituationen der Patienten angepasst werden können.
Unsere Behandlungsansätze basieren auf bewährten und innovativen, evidenzbasierten und störungsorientierten Behandlungsverfahren. Die Therapieziele heißen „Remission, Recovery, Resilienz.“ Für die Behandlung von Anpassungsstörungen bei unseren Patienten stellen wir immer die jeweils bestmögliche Behandlungskombination aus den Bereichen Psychotherapie und Pharmakotherapie, der Kreativ- und Sporttherapie und weiteren bewährten, aber auch hochmodernen Behandlungsverfahren zusammen.
Zur modernen Verhaltenstherapie gehören folgende Elemente:
- Förderung von Kompetenzen: zum Beispiel durch Rollenspiele bei Defiziten im sozialen Umfeld oder durch gezieltes Kommunikationstraining
- Kognitive Umstrukturierung: Hinterfragen ungünstiger und Erarbeiten konstruktiver Denkstrategien und „Metakognitionen“; Problemlösetraining
- “Modell-Lernen”: Learning by Doing – der Therapeut als Vorbild zum Nachahmen bei Zwangserkrankungen bzw. Sozialen Phobien
- Operante Verfahren: neue Verhaltensweisen über Zuspruch und Lob erlernen
- Reizkonfrontation (Exposition): Abbau von Ängsten bei Angsterkrankungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Ess- und Zwangsstörungen durch Konfrontation mit der angstauslösenden Situation
Ziel der Behandlung ist es, dass Patienten wieder gestärkt in den Alltag zurückkehren können
Medikamentöse Behandlung bei Anpassungsstörungen
Die moderne Psychopharmakotherapie umfasst neben einer gezielten und sorgfältigen fachkundigen Information und Aufklärung des Patienten die individuelle Auswahl und Empfehlung eines geeigneten Medikamentes in geeigneter Dosis - in Hinblick auf Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie die engmaschige Überprüfung von Wirkung und Nebenwirkungen (einschließlich z. B. der Blutspiegelbestimmung).
Zur Behandlung von Anpassungsstörungen, vor allem bei einem schwereren Krankheitsverlauf, haben sich einzelne Medikamente im Rahmen einer Psychotherapie als effektiv erwiesen. Sie helfen den Betroffenen dabei, gezielt Symptome zu kontrollieren und erleichtern die Rückkehr in einen geregelten Tagesablauf.
Die Psychopharmakotherapie wird in allen Kliniken der Oberberg Gruppe nach verfügbaren Leitlinien durchgeführt. Die Ärzte orientieren sich zudem u. a. an folgender Referenz: Benkert O, Hippius H (Hrsg) Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie – 12. Auflage, Springer, 2018. (Das Standardwerk erscheint im 2-jährigen Rhythmus, der medizinische Geschäftsführer und ein Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Oberberg Gruppe arbeiten seit vielen Jahren maßgeblich an diesem Lehr- und Handbuch mit).
Ab wann sollte ich zum Arzt gehen?
Wenn Sie mehrere der oben genannten Symptome in letzter Zeit bei sich wahrgenommen haben und das Gefühl haben, dass Ihre Lebensqualität darunter erheblich leidet, sollten Sie sich medizinisch beraten lassen.
Bevor eine Behandlung stattfinden kann, muss zunächst geklärt werden inwiefern der Betroffene noch in der Lage ist seinen Alltag zu bewältigen. Erst dann kann entschieden werden, wie eine mögliche Psychotherapie zur Bekämpfung der Anpassungsstörung aussehen kann. Da die Symptome bei einer Anpassungsstörung von Person zu Person unterschiedlich ausfallen, muss zuerst geklärt werden welche Symptome wie schwer bei dem Betroffenen auftreten, damit die Psychotherapie auf das individuelle Profil des Betroffenen angepasst werden kann.
Kontaktaufnahme
Eine Aufnahme in unsere Privatkliniken ist in der Regel zeitnah möglich.
Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung telefonisch, oder schreiben Sie uns per Kontaktformular.