Akute Belastungsreaktion - So reagiert die Psyche auf außergewöhnliche Belastungen
In unseren Oberberg Privatkliniken finden Sie einen geschützten Ort, um zur Ruhe zu kommen. Unser erfahrenes Team unterstützt Sie dabei, zu sich selbst zu finden und die Ursachen Ihrer Erkrankung zu verstehen – für einen Weg hin zu neuer Stärke und Lebensfreude.
Diagnose akute Belastungsreaktion: Was tun?
Bei der akuten Belastungsreaktion (ABR) handelt es sich um eine vorübergehende und als unangenehm erlebte Störung der menschlichen Psyche, die infolge einer überwältigenden Belastung auftritt und sich durch intensive seelische Beschwerden äußert. Bei der Art der Belastung kann es sich sowohl um eine psychische als auch eine körperliche handeln. Betroffenen kann es zum Teil helfen, die schwierigen Phasen unter professioneller Betreuung zu verarbeiten.
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Oberberg Privatkliniken für akute Belastungsreaktionen
Bei uns verbinden sich exzellente Medizin und persönlicher Rückzugsraum für Heilung und Neuausrichtung.
In diesen Kliniken behandeln wir akute Belastungsreaktionen auf höchstem Niveau:
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Bayern
Oberberg Fachklinik Bad Tölz
Fachklinik
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83646 Bad Tölz -
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Oberberg Fachklinik Berlin Brandenburg
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Oberberg Fachklinik Düsseldorf Kaarst
Fachklinik
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Oberberg Fachklinik Fasanenkiez Berlin
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10719 Berlin -
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Klinik für Kinder und Jugendliche
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Oberberg Fachklinik Marzipanfabrik (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
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Oberberg Fachklinik Rhein-Jura
Fachklinik
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Oberberg Fachklinik Scheidegg im Allgäu
Fachklinik
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Oberberg Fachklinik Schwarzwald
Fachklinik
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Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
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Fachklinik
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Fachklinik
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65388 Schlangenbad -
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Fachklinik
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50354 Hürth -
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14471 Potsdam -
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82067 Kloster Schäftlarn
Impressionen aus unseren Kliniken
Wir behandeln Patienten nicht nur, wir behandeln sie wie unsere Gäste.
Unsere modernen, lichtdurchfluteten Räume vermitteln Ruhe und Geborgenheit. Freundliche Zimmer und liebevoll gestaltete Rückzugsorte laden dazu ein, Kraft zu schöpfen, innere Balance zu finden und den persönlichen Heilungsweg in einer harmonischen, sicheren Umgebung zu gehen.
Fragen und Antworten
Weitere Informationen zu akuten Belastungsreaktionen
Was ist eine akute Belastungsreaktion?
Die akute Belastungsreaktion (ABR oder auch Reaktion auf eine akute Belastung) ist eine Bewältigungsstrategie, die die Psyche des Menschen automatisch infolge eines stark belastenden Ereignisses anwenden kann, sofern alle anderen Bewältigungsstrategien in dieser Situation nicht mehr funktionieren.
Im englischen Sprachraum spricht man von der acute stress disorder (ASD). Sie ist das, was viele Menschen unter einem Nervenzusammenbruch nach einem außergewöhnlich belastenden Ereignis verstehen. Häufig ist dann auch die Rede von einem psychischen Schock.
Die akute Belastungsreaktion ist als Störung anerkannt. Im ICD-10 der World Health Organization (WHO) findet man sie in Kapitel V unter F43, welches sich mit verschiedenen Reaktionen auf schwere Belastungen sowie Anpassungsstörungen befasst. Alle Störungen unter diesem Stichwort zeichnen sich dadurch aus, dass sie durch ein außergewöhnlich belastendes Geschehnis oder eine belastende Veränderung im Leben verursacht werden. Das ist auch bei der akuten Belastungsstörung der Fall, die unter F43 mit dem ICD-10-Code F43.0 gleich als erstes auftaucht.
Es folgen:
- die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- die Anpassungsstörungen
- die sonstigen Reaktionen auf schwere Belastung
- die Reaktion auf schwere Belastung, die allerdings nicht näher bezeichnet wird
Was sind die Auslöser für die Reaktion auf eine akute Belastung?
Die Ereignisse, die in der Lage sind, akute Belastungsreaktionen beim Menschen auszulösen, sind in der Regel schwerwiegend, außergewöhnlich und belastend. Denkbar ist zum Beispiel eine andauernde Belastung durch intensiven Stress, etwa im familiären oder im beruflichen Kontext, oder der Tod eines geliebten Menschen.
Zum Teil verursacht auch ein Trauma die Störung. In der Psychologie wird mit diesem etwas unspezifischen Begriff eine psychische Ausnahmesituation beschrieben, die den Betroffenen innerlich stark erschüttert. Bei einem Trauma kann es sich unter anderem um einen erlebten Unfall oder um eine Gewalttat handeln. Es sind jedoch viele Auslöser denkbar. Auch das Erleben einer (Natur-)Katastrophe wie bei einem Waldbrand, einer Überflutung oder einem schweren Sturm kann gegebenenfalls eine akute Belastungsreaktion zur Folge haben.
Viele Betroffene haben kurz vor dem Auftreten der Belastungsstörung ein für ihren Körper, ihre Psyche oder ihre soziale Situation höchst bedrohliches Ereignis erlebt. Doch es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass nicht immer das Leben der Betroffenen in Gefahr gewesen ist, wenn eine ABR auftritt. Menschen sind unterschiedlich vulnerabel, das heißt verletzlich. Manche Menschen können daher besser mit Stressoren umgehen als andere. Bei den stressresistenteren Personen wird seltener eine akute Belastungsstörung auftreten. Andere Menschen sind jedoch vulnerabler und eher vom Auftreten der Störung bedroht. Hierbei spielen die individuelle Resilienz und die Vulnerabilität eine Rolle.
Da sowohl die Vulnerabilität als auch die Resilienz von zahlreichen Faktoren abhängig sind, die sich nicht immer beeinflussen lassen, hat das Auftreten einer akuten Belastungsreaktion nichts mit persönlicher Schwäche oder einem Versäumnis zu tun. Es kommt außerdem auf die Art der Traumatisierung an, inwiefern der Mensch darauf reagiert. Ein absichtlich herbeigeführtes Trauma, etwa durch einen Raub oder eine sexuelle Gewalttat, hat Studien zufolge häufiger zur Folge, dass anschließend die Symptomatik einer Belastungsreaktion auftritt.
So entwickeln Studien zufolge ("Randomized controlled evaluation of an early intervention to prevent post-rape psychopathology") 90 Prozent der Opfer einer Vergewaltigung eine akute Belastungsstörung und etwa die Hälfte eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). War die Ursache für das Trauma höhere Gewalt, zum Beispiel eine Naturkatastrophe oder ein Unfall, gab es weniger Betroffene bei beiden Störungen.
Wie äußert sich die akute Belastungsstörung?
Es gibt zahlreiche Symptome, die die akute Belastungsreaktion auszeichnen. Zunächst sollte man sich vergegenwärtigen, dass die akute Belastungsreaktion in der Regel in zwei Phasen verläuft: der akuten oder peritraumatischen ersten Phase und der Verarbeitungsphase, die sich ihr anschließt.
Akute Belastungsreaktion: Die erste Phase
Die akute Phase kann unmittelbar nach dem belastenden Lebensereignis auftreten. Häufig ist das schon wenige Minuten nach dem Ereignis der Fall. Zum Teil setzen die Beschwerden aber auch erst Stunden später ein. Typisch für die erste Phase ist eine innere Betäubtheit der betroffenen Person. Diese bemerkt das oft selbst, doch auch Außenstehenden fällt es auf. Die Wahrnehmung der Person kann stark eingeschränkt sein. Es kommt zu Desorientiertheit und einer Art Tunnelblick oder Benommenheit. Hier spricht man auch von Dissoziationen. In diesem Zustand sollte die Person nicht allein gelassen werden.
Die Betäubtheit äußert sich zum Beispiel auch darin, dass die Person Handlungen ausführt, die im gegenwärtigen Kontext keinen Sinn ergeben. Außerdem bemerkt sie gewisse Aspekte nicht mehr, die für andere Anwesende offenkundig sind. Möglich sind nun auch Depersonalisation und Derealisation. Bei einer Depersonalisation entfremdet sich die betroffene Person innerlich von sich selbst. Sie fühlen sich selbst unwirklich oder fremd. Die Derealisation zeichnet sich hingegen dadurch aus, dass die Umgebung fremd oder unwirklich erscheint. Zum Beispiel kann diese größer, kleiner oder verzerrt erscheinen.
Hinzu kommen in der ersten Phase starke Stimmungsschwankungen. Vor allem Emotionen wie Verzweiflung, Wut und Trauer machen sich nun bemerkbar. Zum Teil tritt aber auch eine Apathie auf, bei der es sich um eine emotionale Gleichgültigkeit oder eine Teilnahmslosigkeit handelt. Oft ist die Apathie aber nur scheinbar vorhanden, was sich etwa darin äußert, dass sich die Stimmung schnell wieder wandelt und starke Emotionen sich mit der Gefühllosigkeit abwechseln.
Weitere Symptome der ersten Phase können sein:
- Zittern
- Erröten
- Unruhe
- Rückzug
- Übelkeit
- Schwitzen
- Herzrasen
- Überaktivität
- Angst und Panik
- eingeschränkte Aufmerksamkeit
Akute Belastungsreaktion: Die zweite Phase
Die akute Belastungsreaktion ist mit der ersten Phase noch nicht ausgestanden. Es folgt meist eine weitere Phase, in der das Trauma weiter im Betroffenen arbeitet. Es ist durchaus möglich, dass die Person sich nicht mehr an das auslösende Ereignis oder die erste Reaktion darauf erinnern kann. Dabei handelt es sich um eine Amnesie. Diese kann entweder vollständig auftreten oder nur Teile der Erinnerung betreffen.
Die zweite Phase geht außerdem mit häufig belastenden Albträumen sowie Flashbacks einher. Bei einem Flashback handelt es sich um eine Art der Erinnerung an das traumatische Ereignis, das jedoch anders als bei einer gewöhnlichen Erinnerung realistisch erfahren wird. Das bedeutet, dass die betroffene Person das Trauma ein weiteres Mal erlebt, allerdings nur in ihrer Vorstellung. Auch die Albträume können sich auf diese Art äußern und den Schlaf nachhaltig stören. Während Albträumen und Flashbacks kann es zu ähnlichen Symptomen wie in der ersten Phase kommen.
Es ist darüber hinaus denkbar, dass die betroffene Person ein Vermeidungsverhalten entwickelt. Die akute Belastungsreaktion kann demnach so belastend sein, dass der Betroffene den Ort des Traumas meidet oder Kontakte zu bestimmten Personen nicht länger aufrechterhält.
Wie lange dauert eine akute Belastungsreaktion?
Die beiden Phasen dauern ausgehend vom Trauma häufig nur wenige Stunden oder Tage an. Typisch ist laut der Neurologie zum Beispiel ein Zeitraum zwischen zwei und drei Tagen. Es kommt allerdings auch vor, dass die akute Belastungsreaktion mit ihrer Symptomatik länger anhält. Denkbar sind einige Wochen.
Je länger die akute Belastungsreaktion anhält, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie in eine andere Störung übergegangen ist. Zwar legen sich die meisten Störungen dieser Art in kurzer Zeit von allein, doch sofern das nicht der Fall ist, entwickelt sie sich am häufigsten zu einer PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) oder zu einer Anpassungsstörung weiter. Es ist außerdem möglich, dass von Anfang an eine PTBS vorliegt und keine akute Belastungsreaktion. Hier sollte eine ausführliche Diagnostik erfolgen.
Wie verläuft die Reaktion auf eine akute Belastung?
Der Verlauf in zwei Phasen ist relativ typisch bei der akuten Belastungsreaktion. Dabei ist die Symptomatik am Anfang meist besonders intensiv und nimmt mit der Zeit von allein ab, bis sie eines Tages vollständig versiegt ist. Die Symptome verändern sich außerdem mit der Zeit.
Wenn sich die Belastungsreaktion zu einer PTBS weiterentwickelt
Wie die akute Belastungsreaktion kann die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) als Folge eines traumatischen Ereignisses auftreten. Teilweise folgt die PTBS sogar auf die ABR. Sie ist jedoch langwieriger und schränkt das Leben deutlich stärker ein. Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Störungen liegt darin, dass die PTBS erst verzögert auftritt. Währenddessen sind die ersten Symptome der ABR schon unmittelbar nach dem Trauma vorhanden.
Vor allem Albträume und Flashbacks mit einem ständigen Wiedererleben der schwerwiegenden Situation zeichnen die PTBS aus. Es kann daher zu massiven psychischen Schwierigkeiten wie Schlafstörungen kommen. Symptome wie Betäubtheit und Apathie treten immer wieder auf oder halten dauerhaft an. Viele Symptome der beiden Störungen gleichen sich. Hinzu kommen bei der PTBS jedoch oft Ängste, Depressionen und Suizidgedanken.
Wer befürchtet, unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung zu leiden, sollte sich möglichst schnell professionelle Hilfe suchen. Eine PTBS entwickelt sich seltener von allein zurück als es bei der akuten Belastungsstörung der Fall ist. Außerdem kann sie unbehandelt zu Veränderungen der Persönlichkeit führen und chronisch werden.
Ist bei akuter Belastungsreaktion professionelle Hilfe nötig?
Viele Patienten sind vorübergehend arbeitsunfähig und sollten sich krankschreiben lassen, um sich erholen zu können. Manche Betroffenen möchten ihren gewohnten Alltag aber lieber weiterführen, um sich besser von dem belastenden Ereignis abzulenken. Ob das im Einzelfall sinnvoll ist, sollte nur in Absprache mit einem Arzt entschieden werden. Symptome wie Flashbacks können je nach Berufsbild zu erheblichen Problemen am Arbeitsplatz führen, sodass nicht leichtfertig von einer Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden sollte.
Es ist auch aus anderen Gründen ratsam, sich bei einer akuten Belastungsstörung professionelle Hilfe zu suchen. Die Unterstützung von Experten erhöht zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit, die Symptomatik schneller zu überwinden und das Auftreten einer PTBS als Folgestörung zu verhindern.
In der Neurologie, der Psychiatrie und der Psychotherapie erhalten Patienten teilweise auch passende Medikamente, mit denen sich gewisse Symptome möglicherweise lindern lassen. Es gibt zudem wirkungsvolle Methoden in der Traumatherapie, um besser mit Flashbacks und Albträumen umgehen zu können.
Wie wird die akute Belastungsreaktion diagnostiziert?
Die Diagnose "akute Belastungsreaktion" wird üblicherweise anhand der vorliegenden Symptome gestellt, die laut Studien besonders typisch sind. Dabei fragt der behandelnde Arzt auch nach dem auslösenden Ereignis. Darüber hinaus wird die akute Belastungsstörung bei der Diagnostik von ähnlichen Störungen wie der PTBS oder einer Anpassungsstörung abgegrenzt.
Welche Möglichkeiten für eine Therapie gibt es bei der ABR?
Es gibt keine spezielle Therapieform, die bei der akuten Belastungsstörung zum Einsatz kommt. Sofern sich die Betroffenen in professionelle Hilfe begeben und mit dieser Unterstützung gezielt an ihrer Störung arbeiten wollen, passiert dies häufig im Rahmen einer Krisenintervention. Diese findet meist stationär statt, damit die Patienten vorübergehend von dem veränderten Umfeld profitieren.
Häufig besteht aber auch die Option, eine Tagesklinik zu besuchen. Dann halten sich die Patienten abends und in der Nacht in ihrem privaten Zuhause auf und sind nur tagsüber in der Einrichtung.
Während einer Krisenintervention, die in der Regel zwischen einigen Tagen bis zwei Wochen dauert, finden verschiedene Therapien statt. Typisch sind zum Beispiel Einzelgespräche mit Psychotherapeuten sowie Gruppentherapien. Daneben sind unter anderem Ergotherapien, Bewegungstherapien und Entspannungstherapien denkbar. Im Einzelfall lassen sich auch Bausteine einer Traumatherapie integrieren, in der die Betroffenen zum Beispiel den Umgang mit ihren Flashbacks oder Dissoziationen erlernen.
Wie sieht eine Behandlung einer akuten Belastungsreaktion in den Oberberg Kliniken aus?
Wer auf der Suche nach professioneller Hilfe im Rahmen einer akuten Belastungsreaktion ist, kann sich an die Oberberg Kliniken wenden. Wir sind der führende Qualitätsverbund von Privatkliniken in den Bereichen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Dabei bieten wir unseren Patienten moderne Kliniken mit engagiertem Personal in ganz Deutschland an. Unser Angebot richtet sich vor allem an Privatpatienten. Unsere fachübergreifenden Klinikteams behandeln Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Quellen
ICD-10-WHO Version 2019, Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen (F00-F99); (https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-who/kode-suche/htmlamtl2019/block-f40-f48.htm)
Resnick H., Acierno R., Waldrop A., et al: Randomized controlled evaluation of an early intervention to prevent post-rapepsychopathology. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17585872/)
Laucht M. "Vulnerabilität und Resilienz in der Entwicklung von Kindern"; (https://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=KYTFCgAAQBAJ&oi=fnd&pg=PA53&dq=vulnerabilit%C3%A4t+und+resilienz+entwicklung&ots=WFs_T3xCwR&sig=ql3SxuSpw5H3unpfPgNhDVa9qmY#v=onepage&q=vulnerabilit%C3%A4t%20und%20resilienz%20entwicklung&f=false)
Spektrum: Lexikon der Psychologie; (https://www.spektrum.de/alias/lexikon/lexikon-der-psychologie/110571)
Barnhill J., New York-Presbyterian Hospital, "Akute Belastungsreaktion", April 2020:; (https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/psychische-gesundheitsst%C3%B6rungen/angstst%C3%B6rungen-und-stressbezogene-erkrankungen/akute-belastungsreaktion-abr)
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