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  • Wenn der Frühling kommt und die Stimmung sinkt

    19.03.2019

    Die Vögel draußen zwitschern, die ersten Sonnenstrahlen kitzeln unsere Nase, das Leben rundherum verlagert sich fröhlich nach draußen, aber Sie fühlen sich trotz allem niedergeschlagen und „frühjahrsmüde“?

    Hinter diesem Gefühl kann sich eine Depression verbergen. Neben Weihnachten ist das Frühjahr für Menschen mit Depressionen die zweitrisikoreichste Zeit des Jahres. Wenn die Umwelt besonders energiegeladen und beschwingt wirkt, werden die Defizite einer Depression oft besonders stark wahrgenommen – Betroffene bekommen das Gefühl, von der allgemeinen Lebensfreude ausgeschlossen zu sein.

    Hinzu kommt das Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit , von der viele Menschen regelmäßig zwischen März und April betroffen sind. Sie fühlen sich müde und schlapp, die Stimmung ist leicht gereizt und der Kreislauf schwach. Gelegentlich treten auch Kopf- und Gliederschmerzen auf. Der Grund hierfür kann in der mit dem Wetter zusammenhängenden Hormonumstellung unseres Körpers liegen. Im Frühjahr wird mehr Serotonin gebildet als im Winter, doch der Körper braucht ein Weilchen, um die Hormonproduktion umstellen zu können. Auch die Umstellung auf längere Tage und kürzere Nächte braucht etwas Zeit, zudem ist der Körper noch das Essen aus dem Winterhalbjahr gewohnt, das meist sehr fett- und kalorienreich ist. Im Frühling, wenn es wärmer wird, weiten sich außerdem unsere Blutgefäße und der Blutdruck sinkt.

    Eine leichte Frühjahrsmüdigkeit kann durch die ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Flüssigkeit abgemildert werden, wodurch sich der Organismus von etwaigen Stoffwechselrückständen und Giften befreien kann. Durch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft kommt außerdem der Kreislauf wieder in Schwung.

    Wenn die Symptome trotzdem bleiben, kann es sich um eine ernstzunehmende Depression handeln, die auf jeden Fall behandelt werden muss. Betroffene und auch Angehörige depressiver Menschen sollten daher im Frühjahr besonders aufmerksam darauf achten, ob sich eine Verschlechterung ihrer Gemütslage zeigt. Zwei Fragen helfen dabei, zu erkennen, ob ein kritischer Zustand vorliegt: Habe ich in den letzten Wochen das Gefühl gehabt, mich nicht richtig freuen zu können? Habe ich den Eindruck gehabt, dass mir für viele Dinge die Energie fehlt? Wer beide Fragen mit Ja beantworten kann, sollte nicht zögern, sich um fachärztliche Hilfe zu bemühen.

    Haben Sie das Gefühl, dass Sie oder ein Angehöriger an einer Depression leiden? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beraten und unterstützen Sie!

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