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  • Was tun, damit der Lichtmangel nicht aufs Gemüt schlägt

    27.02.2013

    Schlechte Nachrichten vom deutschen Wetterdienst - dieser Winter hatte so wenig Sonnenstunden wie schon lange nicht mehr! Nur 85 Sonnenstunden in 3 den letzten Monaten, das liegt deutlich unter dem Durchschnitt von 160 Stunden. Kein Wunder also, dass wir uns alle müde, matt und kraftlos fühlen. Denn dass der Lichtmangel auch auf die Psyche schlägt, ist längst bekannt.

    Tatsächlich werde der Hormonhaushalt aller Menschen durch Menge und Intensität des zugeführten Sonnlichts beeinflusst, erläutert Prof. Dr. Michael Berner, Ärztlicher Direktor der Rhein-Jura-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Bad Säckingen: „Wer besonders sensibel reagiert, den der Mangel an Licht regelrecht krank machen“, so der Psychiater.

    „Erstes Alarmzeichen sind oft Schlafstörungen, nicht selten fühlen Betroffene sich tagsüber wenig erholt und ständig müde“, erklärt Prof. Berner. Als weitere Symptome kämen dann häufig eine allgemeine Antriebslosigkeit, der Eindruck, bei allen Aktivitäten gegen einen inneren Widerstand ankämpfen zu müssen und ein Gefühl von Lust- und Freundlosigkeit hinzu. In manchen Fällen sei auch ein erhöhter Appetit auf kohlehydrathaltige Lebensmittel zu beobachten.

    Zahlreiche Studien belegen, dass diese „Herbst- oder Winterdepression“ in Wahrheit auch eine „Lichtmangeldepression“ ist: So treten die typischen Beschwerden vor allem nordischen Ländern wie Norwegen und Finnland auf, wo es im Winter nur wenige Stunden hell ist, während sie im sonnigen Südeuropa so gut wie unbekannt sind.

    In Deutschland, das von den Tageslichtstunden im Winter her etwa in der Mitte liegt, sind besonders alle jene gefährdet, die ihren Arbeitsweg morgens und abends im Dunkeln zurücklegen und die Zeit dazwischen ausschließlich im Büro verbringen. Denn: Normales Lampenlicht kann den Mangel nicht ausgleichen: „Selbst an dunklen Tagen ist das Sonnenlicht stärker und effektiver als jede Lampe“, sagt Prof. Berner.

    Für die Lichttherapie, wie sie in der Rhein-Jura Klinik eingesetzt wird, werden daher besonders helle Lampen eingesetzt, und zwar bei Dunkelheit. Der Chefarzt der Rhein-Jura Klinik rät dazu, dem Risiko einer Herbstdepression von Anfang an entgegenzuwirken: „Nehmen Sie möglichst viel Zeit im Sonnenlicht pro Tag mit, etwa in der Mittagspause, – und verschaffen Sie sich außerdem reichlich Bewegung.“

    Diese beiden natürlichen Kraftquellen zählten, neben eventuell erforderlichen Medikamenten, psychotherapeutischen Gesprächen und der Lichttherapie, auch in der Rhein-Jura-Klinik zu den wichtigsten Bausteinen bei der Behandlung einer Depression.

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