„Lehrer, das ist doch die Berufsgruppe mit den 12 Wochen Ferien im Jahr?“, „Das sind doch die, die niemals ihren Job verlieren können und sowieso nur halbtags arbeiten!“. Die Vorurteile über unsere Lehrer häufen sich. Wenn dann einer von ihnen auch noch jammert, ist das Unverständnis groß. Dabei belegen Studien, dass Lehrer-Sein nicht so einfach ist, wie viele meinen. In den Jahren 2010 bis 2014 vergrößerte sich die Zahl der Krankmeldungen durch Burnout um das Neunfache – auffällig viele der Betroffenen sind Lehrer. Doch woran liegt es, dass Lehrer trotz vermeintlichem Traumjob so oft an ihren Belastungsgrenzen kommen?
Sind bereits die ersten Warnzeichen eines Burnouts vorhanden, sollte der Betroffene zuerst versuchen, seine innere Einstellung zu ändern. Dementsprechend sollte er auch seine Einstellung zu Konflikten im sozialen Umfeld oder am Arbeitsplatz in die Veränderung miteinbeziehen.
Das Erlernen und Anwenden von Bewältigungsstrategien trägt zur Linderung psychischer Belastungen bei. Geht ein Burnout-Syndrom bereits in eine Depression über, sollte der Betroffene dringend einen Arzt konsultieren. Spätestens jetzt muss eine Behandlung erfolgen!
Eine Therapie und Behandlung in der Rhein-Jura Klinik zielt darauf ab, mit den betroffenen Lehrern Strategien zur besseren Bewältigung und Linderung der psychischen Belastung zu erarbeiten. Auf einer gemeinsamen Gesprächsbasis stellen Therapeut und Patient die richtige und individuell passende Kombination zusammen.
Behandlungsbausteine sind verschiedene Gesprächs- und Entspannungstherapien, Kreativ- und Bewegungstherapien sowie eine medizinische Behandlung. Der Betroffene erlernt in der Rhein-Jura Klinik sein Werkzeug, das er im Berufsalltag anwenden und somit einen Rückfall vermeiden kann.